Weinkauf ist Vertrauenssache

Jeder Wein hat von Natur aus einen gewissen Gehalt an schwefliger Säure. Bei der Bereitung und Pflege des Weines kann man auf die Verwendung der schwefeligen Säure leider nicht verzichten. Das “Schwefeln” der Weine dient dazu, ihn gesund zu erhalten und ihn vor dem Braunwerden und vor der Entwicklung krankheitserregender Mikroorganismen zu schützen. Es gibt leider immer noch kein Mittel um den Schwefel zu ersetzen. Schwefeldioxid SO2 ist ein farbloses, stark zum Husten reizendes Gas.

Es gibt beim Wein zwei verschiedene “Schwefelsorten”

1. Die freie schwefelige Säure:

Gibt man nun dem Weineinen Schwefel, wird dieser nur zu einen Teil in die sogenannte freie schwefelige Säure umgewandelt und vom Wein aufgenommen. Diese freie schweflige Säure ist dieses, was beim Wein erwünscht ist. Der Rest wird in die gesamte schwefelige Säure umgewandelt. Diese gesamtschwefelige Säure ist im Wein gebunden.

2. Gesamt schwefelige Säure:

Diese ist im Wein festgebunden und kann nicht mehr entfernt werden. (Ausnahme: Große Entschwefelungsanlagen; ist für den Wein aber nicht gedacht.) Diese Anlagen dienen zum Entschwefeln von der sogenannten Süßreserve.

Wenn nun der Winzer oder Kellermeister dem Wein immer wieder Schwefel zusetzt, steigt zwangsläufig der Gehalt am Gesamtschwefel an. Es ist daher ratsam, den Wein bis zur Füllung immer in einem Fass zu lagern das absolut voll ist. Man sagt: Der Wein lagert Spundvoll. Erst kurz vor der Füllung sollte man dann den Schwefel einstellen. Auf diese Art hat der Wein relativ wenig Gesamtschwefel. Der Gesamtschwefel ist bei vielen Menschen für die Kopfschmerzen danach verantwortlich.

Nächste Woche erfahren Sie die zulässigen Schwefelwerte

Der „normale Weinfachhandel“ hat auf den Schwefelgehalt keinen Einfluss. Nur Weinkellereien und Winzer  können den Schwefelgehalt selbst einstellen.

Fragen Sie einmal Ihren Weinhändler nach den Schwefelwerten ihres Weines.

Warum bekomme ich auf Süßen Wein Kopfschmerzen?

 


Jeder Wein hat von Natur aus einen gewissen Gehalt an schwefliger Säure. Bei der Bereitung und Pflege des Weines kann man auf die Verwendung der schwefeligen Säure leider nicht verzichten. Das “Schwefeln” der Weine dient dazu, ihn gesund zu erhalten und ihn vor dem Braunwerden und vor der Entwicklung krankheitserregender Mikroorganismen zu schützen. Es gibt leider immer noch kein Mittel um den Schwefel zu ersetzen. Schwefeldioxid SO2 ist ein farbloses, stark zum Husten reizendes Gas.

 

 

Laut dem Weingesetz der EU sind folgende Werte beim Wein einzuhalten: Verordnung Nr. 822/87

Weine bis 5gr/Restzucker je L (trocken) Rotwein 160mg/L Weiß und Roséwein 210mg/L.

Weine mit mehr als 5gr/Restzucker je L Rotwein 210mg/L Weiß und Roséwein 260mg/L.

Spätlesen alle Sorten bis 300mg/L;  Auslesen bis 350mg/L Beerenauslesen 400mg/L.

 

Da süße Weine mehr Schwefel haben dürfen, steigt damit das Risiko für Kopfschmerzen. Wenn süße Weine warm gelagert werden (Lebensmittelhandel), gibt der Abfüller meist mehr Schwefel zu, um den Wein “haltbarer” zu machen.


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